Belgian International - Teenager siegen in den Einzeldisziplinen

Anders Antonsen, ein Name, den man sich für die Zukunft wohl merken sollte. Morten Frost sagte über ihn bereits, er sei talentierter als Viktor Axelsen und bereits bei seinem dritten internationalen Erwachsenenturnier, gewinnt der geraden einmal 18 Jahre jugen Däne, schon seinen zweiten Titel. Mit einem 21:18 21:17 schlägt er im Finale seinen Landsmann Christian Lind Thomsen, gewinnt nach den Dutch International vor wenigen Monaten nun auch die Belgian International und damit sein erstes Challenge Turnier mit nur einem Satzverlust. Die Fußstapfen von Axelsen, der mit 18 bereits im Finale eines Superseries Turniers stand, sind sicher groß und werden, angesichts der aktuellen Leistungen (siehe Finale Japan Open morgen), wohl auch nicht kleiner, aber nach dem, was Antonsen jetzt bereits gezeigt hat, ist ihm sicher alles für die Zukunft zuzutrauen.

 

Im Dameneinzel gab es aber gar eine noch jüngere Siegerin.  Jin Wei Goh ist gerade einmal 15 Jahre alt, spielte sich genau wie Antonsen zunächst durch die Qualifikation und gewann am Ende das Turnier sogar ohne Satzverlust. Keine Spielerin schaffte es auch nur, sie einmal in die Verlängerung zu zwingen. Auch die Schottin Kirsty Gilmour konnte ihr im Finale nie wirklich gefährlich werden und unterlag mit 15:21 und 18:21. Man darf gespannt sein, was die junge Malayin (Jahrgang 2000!) in Zukunft zeigen wird. In den vergangenen Jahren schaffte keine malayische Dameneinzelspielerin den wirklichen Durchbruch in die Weltspitze.

 

Die weiteren Finalergebnisse aus Leuven:

 

Damendoppel:

Maiken Fruergaard/Sara Thygesen (DEN) - Joyce Wai Chi Choong/Yap Cheng Wen (MAS) 21:18 21:11

Herrendoppel:

Manu Attri/B. Sumeeth  Reddy (IND) - Adam Cwalina/Prezmyslaw Wacha (POL) 22:20 19:21 22:20

Mixed:

Robert Mateusiak/Nadiezda Zieba (POL) - Jonathan Nordh/Emelie Fabbeke (SWE) 15:21 21:6 21:8

 

Red

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