Korea - Deja-vu für Marc Zwiebler

Keine sieben Tage ist es her, dass Marc Zwiebler in der ersten Runde der Japan Open dem Indonesier Ihsan Maulana Mustofa unterlag. Jetzt in Korea heißt der Gegner erneut Mustofa, obwohl damit wohl niemand so richtig gerechnet hat.


Ein Qualifikant in der ersten Runde, dass sieht doch mal nach einem guten Los aus, dachte sich auch Marc Zwiebler. Als er dann aber sah, wer sich in der Quali befindet die seinen Gegner ermitteln soll, änderte er seine Meinung sehr schnell. Alles sah danach aus, dass der Gegner für morgen, wie schon so oft, Lee Chong Wei heißen würde, ein für Marc scheinbar unüberwindbarer Gegner. In elf Vergleichen konnte der gebürtige Bonner erst einen Satz gewinnen. Doch ein erneutes Aufeinandertreffen machte der Koreaner Kwang Hee Heo direkt zunichte. Der Jugendweltmeister von vor zwei Jahren bezwang den WM-Zweiten schon in der ersten Qualirunde mit 21:19 und 21:19, unterlag anschließend aber dem Indonesier Mustofa mit 17:21 und 19:21.


Vergangene Woche unterlag Zwiebler knapp in drei Sätzen, doch die Chancen gegen die 77 der Weltrangliste stehen vermutlich besser als gegen den Superstar aus Malaysia. Auch Zwiebler zeigte sich positiv: "Ich hoffe, ich habe morgen das bessere Ende auf meiner Seite! Natürlich habe ich mit Lee Chong Wei gerechnet und versuche jetzt die Chance zu nutzen, auch wenn Mustofa die letzten Wochen sehr stark gespielt hat."

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