Korea Open - Gastgeber noch zahlreich vertreten

Tien Chen Chou (TPE) steht im Halbfinale (Bild: Bernd Bauer)
Tien Chen Chou (TPE) steht im Halbfinale (Bild: Bernd Bauer)

Insgesamt sechs Halbfinalteilnahmen können die Gastgeber aus Korea für sich verbuchen. Damit setzen sie die traditionelle Heimstärke auch in diesem Jahr fort. Südkorea ist somit noch vor Übermacht China die stärkste Nation, bei dem mit 600.000 US-Dollar dotierten Superseries-Event. Wir fassen den Viertelfinaltag noch einmal zusammen. 

Im Herreneinzel ist neben dem großen Favoriten und amtierenden Weltmeister Chen Long, auch der Bitburger-Open-Sieger der Jahre 2014 und 2015, Tien Chen Chou aus Chinese Tapei, noch vertreten. Auch der Inder Ajay Jayram, unter anderem Bezwinger von Victor Axelsen, konnte seine Siegesserie fortsetzen und steht ebenso in der Vorschlussrunde wie Japans Nummer 1 Kento Momota. 


Im Herrendoppel vertritt die dänische Paarung Boe/Mogensen weiterhin die europäischen Fahnen. Im Halbfinale kommt es nun zum Aufeinandertreffen mit dem koreanischen Spitzendoppel Lee Yong Dae/Yoo Yeon Song. Das zweite Halbfinale bilden das zweite Doppel des Gastgebers Kim/Kim, die Koreaner bezwangen die aktuellen Weltmeister Ahsan/Setiawan in zwei Sätzen, und die Chinesen Fu/Zhang. 


Im Dameneinzel gelang Sung Ji Hyun (KOR) mit einem Sieg über die topgesetzte Taiwanesin Tai Tzu Ying eine Überraschung. Neben der Japan Open-Finalistin Akane Yamaguchi (JAP), stehen auch Wang Yihan und Wang Shixian aus China im morgigen Halbfinale. 


Im Damendoppel schieden Muskens/Piek als letzte Europäerinnen im Viertelfinale aus. Sie unterlagen den beiden Chinesinnen Luo Yang und Luo Yu in drei Sätzen. Gleich zwei koreanische Paarungen haben weiterhin Chancen auf den Titel im Heimatland. Komplettiert wird das Halbfinale durch die indonesische Paarung Maheswari/Polli.


Im Mixed läuft alle wieder auf einen Favoritensieg der Weltmeister Zhang Nan/Zhao Yunlei aus China hinaus. Schärfste Konkurrenten scheinen wie so oft in der Vergangenheit Ahmad/Natsir aus Indonesien zu sein. Mit dem englischen Mixed Adcock/Adcock konnte sich auch eine europäische Paarung einen Platz unter den letzten Vier sichern, während die Gastgeber mit Ko/Kim auch in dieser Disziplin noch vertreten sind. 

Eine von nur insgesamt zwei europäischen Paarungen im Halbfinale: Adcock/Adcock aus England (Bild: Bernd Bauer)
Eine von nur insgesamt zwei europäischen Paarungen im Halbfinale: Adcock/Adcock aus England (Bild: Bernd Bauer)

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