2. Bundesliga Nord - Saisonvorschau

Nachdem die erste Liga schon in vollem Gange ist, folgt am kommenden Wochenende nun auch die zweite Bundesliga und startet in die neue Spielzeit. Neben zwei neuen Teams (ein alter Bekannter und ein absoluter Buli-Neuling) gibt es auch viele interessante Transfers zu vermelden, die erneut eine hochspannende Saison 15/16 in einer der ausgeglichensten Ligen Deutschlands versprechen.

Die Neuen

Es war schon etwas ungewohnt für eingefleischte Badmintonfans, wenn man im letzten Jahr bei der Suche nach Ergebnissen des BV Gifhorn bis in die Regionalliga Nord schauen musste, um fündig zu werden. Doch nach dem sehr unglücklichen Abstieg in der vorletzten Saison gelang der Mannschaft um Teammanager Hans-Werner Niesner in der vergangenen Spielzeit der direkte Wiederaufstieg in die zweithöchste Spielklasse.

Neben dem etablierten Bundesligisten gibt es auch einen echten Neuling in der Bundesliga: dem 1. BC Wipperfeld gelingt, nach 3 Jahren Regionalliga West, der ersehnte Aufstieg. Aushängeschild des Vereins ist Nationalspieler und Eigengewächs Mark Lamsfuß. Auch sein Bruder Jens steht im Kader des Aufsteigers. Aus der Bundesliga stieg vergangene Saison kein Team in die 2. Liga  Nord ab. 

 

Transferhighlights

Der spektakulärste Transfercoup gelang wohl dem FC Langenfeld. Przemyslaw  Wacha schlägt ab kommenden Sonntag wieder für seinen Ex-Verein auf, mit dem er schon im Jahr 2004 Deutscher Meister wurde. Der mittlerweile ins Doppel gewechselte Pole steht aktuell auf Platz 24 der Weltrangliste. 

Rückkehrer Gifhorn sicherte sich unter anderem die Dienste des deutschen Nationalspielers Patrick Kämnitz. Der 24-Jährige wechselt von Regionalligist Hamburger Horner TV nach Niedersachsen und wird dort vor allem im zweiten Herreneinzel auf Punketjagd gehen. Zusammen mit Niluka Karunaratne aus Sri Lanka bildet er ein sehr starkes Gespann an der Spitze der Herren-Rangliste. 

Die neue Nummer 1 beim zweiten Aufsteiger Wipperfeld ist der in der Liga gut bekannte Pole Hubert Paczek, der aus seiner Heimat zurück nach Deutschland kommt. 

 

Die Favoriten

Als großer Favorit geht wohl auch in dieser Saison der FC Langenfeld ins Rennen. Der Traditionsverein, der vergangene Saison noch auf sein Aufstiegsrecht verzichtete, hat sich mit Wacha und Szilagy noch einmal verstärken können und scheint noch besser aufgestellt als vergangenes Jahr. Auch die beiden Aufsteiger sollten stark genug zu sein, um den Klassenerhalt realisieren zu können und wie in der Vergangenheit scheint die Liga allgemein sehr ausgeglichen, so dass es wieder auf Kleinigkeiten ankommen wird, ob man um den Auf- oder Abstieg spielt.  Alle Fans können sich also auch in dieser Saison auf zahlreiche spannende Partien freuen. 

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