Denmark Open: Enttäuschung für Gastgeber

Bild: Bernd Bauer
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Die dänischen Fans freuten sich ganz besonders auf den Halbfinaltag der Denmark Open, denn mit dem Mixed Fischer-Nielsen/Pedersen und dem Herrendoppel Boe/Mogensen besaß man zwei heiße Eisen im Feuer. Und dann gab es da noch Nachwuchsstar Viktor Axelsen, der nach seinem epischen Sieg über Lin Dan, heute Nachmittag mit Weltmeister Chen Long die nächste große Aufgabe zu bewältigen hatte. Alles wichtige in der Zusammenfassung des Tages.

 

Gastgeber verpassen Endspiele

Der Halbfinaltag in Kopenhagen endete so wie es aus Sicht der Gastgeber angefangen hatte. Dänemarks Herrendoppel Boe/Mogensen unterlagen in drei Sätzen den ungesetzten Chinesen Liu/Lu. Nach 58 Minuten Spielzeit musste man sich mit 20-22, 21-11 und 17-21 geschlagen geben. Schon wenige Stunden zuvor war das Mixed Fischer-Nielsen/Pedersen chancenlos in seinem Match gegen Koreas Ko/Kim. Die Weltranglisten-5. verloren mit 14-21 und 16-21. 


Endstation Chen Long 

Im ersten Halbfinale mit dänischer Beteiligung warteten alle auf den großen Aufritt von Viktor Axelsen, nach seinem Gala-Auftritt über den zweimaligen Olympiasieger Lin Dan aus China. Würde Axelsen sein hohes Niveau der letzten Tage halten können? Zu Beginn sah es ganz danach aus, denn mit 21-15 gewann der dänische Youngster den ersten Durchgang. Chen Long, der sich im August zum zweiten Mal den Weltmeistertitel sichern konnte, ließ sich davon aber kaum beeindrucken und schlug in Satz 2 eindrucksvoll zurück. Also ging es in einen entscheidenen Durchgang, in dem Axelsen, mit Unterstützung der heimischen Zuschauer, 12-8 in Führung gehen konnte. Doch ab diesem Zeitpunkt wendete sich die Partie und Chen Long gelangen starke 11 Punktgewinne in Folge. Beim Stand von 19-12 für den Chinesen war die Partie praktisch entschieden und der Rest war Formsache für die Nummer 1 der Welt. Im Finale trifft Chen Long nun auf Tommy Sugiarto, der gegen Taiwans Tien Chen Chou in zwei Sätzen erfolgreich war. 


Bild: Bernd Bauer
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Sindhu bezwingt Marin - China in vier Finals 

Für eine weitere Überraschung sorgte die Inderin P.V. Sindhu, die Spaniens Weltmeisterin Carolina Marin in drei Sätzen niederrang. Nach 75 Minuten Spielzeit gewann die Nummer 13 der Weltrangliste mit 21-15, 18-21 und 21-17. Sie trifft im Finale auf Li Xuerui aus China. Insgesamt ist das Reich der Mitte mit vier Finalteilnahmen die stärkste Nation beim Superseries-Event in Dänemark, dicht gefolgt von Südkorea, dessen Athleten sich drei Mal einen Platz im Endspiel sichern konnten. Der morgige Finaltag bleibt damit leider ohne europäische Beteiligung. Die Finals im Überblick gibt es hier

 

Die Ergebnisse der Halbfinals

 

Red

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