Olga Konon im exklusiven Interview 

Kurz vor den Bitburger Open sprachen wir exklusiv mit Olga Konon. Dabei gibt die 25-jährige eine Einschätzung über ihren eigenen Saisonstart, verrät, wie sie die langen Verletzungspausen überwunden hat und spricht über ihr Heimturnier in Saarbrücken. 

Smashing-News: Hallo Olga, schön, dass es mit einem Gespräch geklappt hat. In den letzten Wochen warst du viel unterwegs und hast sportlich überzeugt. Mit den Erfolgen in der Ukraine und in Bulgarien konntest du schon zwei Turniersiege verbuchen. Wie zufrieden bist du mit deiner ersten Saisonphase?

 

Olga Konon: Ja natürlich bin ich sehr zufrieden mit dem Saisonstart und den letzten Wochen. Es ist schön zu sehen, wenn sich die harte Arbeit, die man investiert, auch auszahlt. Das gibt einem mehr Selbstvertrauen und beweist, dass man sich auf dem richtigen Weg befindet.

 

Smashing-News: Es ist nicht lange her, da bescheinigten dir einige Experten das Karriereende aufgrund deiner Verletzungen. Innerhalb kurzer Zeit hattest du einen Knorpelschaden im linken Knie und einen Kreuzbandriss im rechten Knie. Hast du persönlich immer an ein Comeback geglaubt, oder gab es Phasen in denen du gezweifelt hast?

 

Olga Konon: Ich habe immer daran geglaubt wieder auf dem Court zu stehen. Aber natürlich kann man nicht sagen, dass es einfach war. An manchen Tagen war es physisch und psychisch sehr hart.  Insgesamt war das ein langer Prozess. Es gab zwar unterschiedliche Meinungen, ob meine Knie dem Leistungssport noch einmal standhalten können würden, aber ich hatte immer Physiotherapeuten und Ärzte an meiner Seite, die daran geglaubt haben, dass es für mich möglich ist, wieder fit zu werden und auf dem Feld zu stehen. Deswegen habe ich auch an mich geglaubt. 

 

Smashing-News: Wie hast du die langen Phasen ohne Badminton für dich genutzt?

 

Olga Konon: An aller erster Stelle stand natürlich die Reha. Ironischerweise trainiert man zeitlich während der Reha-Phase sogar noch mehr als im regulären Training. Ich habe unzählige Stunden im Kraftraum verbracht. Gleichzeitig habe ich sehr viele Sport-Bücher gelesen und habe hart mit unserem Sportpsychologen Dr. Sebastian Brückner an mir gearbeitet, da ich mich auch mental erholen und wieder aufbauen musste. 

 

Smashing-News: Vor einiger Zeit hast du dich dazu entschlossen in Saarbrücken unter Dede Dewanto zu trainieren. Die DBV-Kaderathletinnen trainieren hingehen in Mülheim. Was war der ausschlaggebende Grund für diese Entscheidung?

 

Olga Konon: Das Training, das ich hier in Saarbrücken absolviere, passt besser zu meinem Spiel. Ich vertraue dem Trainingskonzept sehr und bis zum jetzigen Zeitpunkt hat sich das für meine Knie als optimal dargestellt. 

 

Smashing-News: Fühlst du dich jetzt wieder auf dem Niveau von vor deinen Verletzungen, als du sogar auf Platz 26 der Weltrangliste standest?

 

Olga Konon: Absolut. Ich fühle mich sogar besser als jemals zuvor. Ich habe eine gute Basis um jetzt noch weitere Schritte nach vorne zu machen. Gleichzeitig freue ich mich darauf und bin neugierig, wo ich am Ende des Weges landen werde.

 

Smashing-News: Aktuell stehst du durch deine letzten Erfolg auf Platz 58 der Weltrangliste und im Race to rio belegst du Platz 60. Damit bis du zweitbeste Deutsche. Schielst du insgeheim noch in Richtung Olympische Spiele in Rio im kommenden Jahr?

 

Olga Konon: Ich versuche mich nicht zu sehr mit dem Thema zu beschäftigen. Das würde mich zu sehr ablenken. Ich fokussiere mich einfach weiter darauf mein Spiel zu verbessern und will es genießen bei Turnieren anzutreten. 

 

Smashing-News: Schauen wir nach vorne. Morgen beginnt mit den Bitburger Open dein Heimturnier. Was ist das Besondere für dich an diesem Event?

 

Olga Konon: Es ist immer schön zuhause zu spielen vor seinem Heimpublikum. Da ist immer ein gewisses magisches Gefühl dabei. 

 

Smashing-News: Dein bestes Resultat in Saarbrücken war das Erreichen des Halbfinals 2010. Was sind deine Ziele für die diesjährige Ausgabe? 

 

Olga Konon: Mein Ziel bei diesem Turnier ist einfach mein bestes Badminton zu zeigen, wozu ich momentan im Stande bin und natürlich will ich jeden Moment auf dem Court genießen. Ist das nicht der Grund, warum wir alle Badminton spielen? 

 

Smashing-News: Vielen Dank und wir wünschen dir eine erfolgreiche Woche bei den Bitburger Open. 

 

Red

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Ganz schwach (Montag, 26 Oktober 2015 15:45)

    So schlecht! Keine kritischen Fragen. Lächerlich. Schlechtes Interview, schlechte Seite. Amateure!