French Open Finals: Befreiungsschlag für Lee Chong Wei

Bild: Bernd Bauer
Bild: Bernd Bauer

Lee Chong Wei gewinnt nach über einem Jahr erstmals wieder ein Superseries-Turnier durch einen souveränen Finalsieg. Auch Carolina Marin beeindruckt im Endspiel und holt sich den nächsten großen Titel in diesem Jahr. Lee und Yoo schweben indes weiterhin über allen anderen Herrendoppeln der Welt. Der Finaltag in der Zusammenfassung.

Mixed: Krimi zum Auftakt

Den Auftakt des Finaltages vor toller Kulisse im Pierre de Coubertin-Stadion machte das gemischte Doppel und begeisterte durch tolles Niveau. Das Match war an Spannung kaum zu überbieten, doch am Ende musste es einen Gewinner geben. Koreas Ko Sung Hyun/Kim Ha Na durften letztlich nach über 68 Minuten über den Turniersieg jubeln. Der indonesisischen Paarung Jordan/Susanto blieb nach einem 10:21, 21:15 und 19:21 nur Platz 2.


Herreneinzel: Lee Chong Wei meldet sich zurück

Es war keine leichte Zeit für Lee Chong Wei. Seit den Japan Open im vergangenen Jahr konnte der Malade kein Superseries-Turnier mehr gewinnen. In den Jahren zuvor dominierte er diese Events fast nach belieben, doch zuletzt gab es viele bittere Niederlagen, wie beispielsweise im diesjährigen WM-Finale gegen Chen Long. Heute meldete er sich aber eindrucksvoll zurück und bezwang Titelverteidiger Tien Chen Chou (TPE) mit 21:13 und 21:18. Über weite Strecken ließ Lee seinem Gegner keine Chance  und zeigte seine ganze Klasse. Nur zum Endendes zweiten Satzes kämpfte der Taiwanese sich noch einmal heran, wirklich in Gefahr brachte er den Vizeweltmeister allerdings nicht.


Dameneinzel: Carolina Marin mit nächstem Sieg

Nicht weniger beeindruckend zeigte sich Spaniens Carolina Marin heute in ihrem Endspiel. In 45 Minuten und mit 21:18 und 21:10 setzte sie sich gegen Vorjahressiegern Wang Shixian durch und holte sich nach der WM und dem Sieg bei All England den nächsten großen Titel des Jahres in souveräner Manier. In dieser Form wird die neue Nummer 1 der Welt auf Dauer nur schwer zu schlagen sein. 


Herrendoppel: Die Nummer 1 der Welt und sonst nichts

Wie bereits bei den vergangenen drei Turnieren lief auch in dieser Woche alles auf einen Sieg des koreanischen Herrendoppels Lee Yong Dae/Yoo Yeong Song hinaus. Auch die Überraschungsfinalisten Mads Pieler Kolding/Mads Conrad, die im Achtelfinale knapp gegen Deutschlands Fuchs/Schöttler gewannen, konnten den Seriensiegern beim 14:21 und 19:21 nie wirklich gefährlich werden.


Damendoppel: Huang/Tang siegen im chinesischen Duell

Im Damendoppel holten sich Huang/Tang aus China den Titel in Paris. Die beiden bezwangen im rein chinesischen Endspiel gegen das Geschwisterpaar Luo/Luo mit 21:13 und 21:16. Für den lockeren Zweisatzsieg benötigten sie trotz allem 53 Minuten Spielzeit. 


Red