Irish Open: Goldener Tag in Dublin

Zwei Finals mit deutscher Beteiligung, zwei Turniersiege. Das ist die starke Bilanz der der Deutschen, am Finaltag der Irish Open. Sowohl Olga Konon im Dameneinzel, als auch Raphael Beck und Peter Käsbauer im Herrendoppel können in zwei Sätzen gewinnen. Für Konon ist es bereits der dritte Turniersieg des Jahres, Beck und Käsbauer holten ihren zweiten gemeinsamen Titel. Alles zu den Finals in Dublin:

Konon siegt souverän:

Was für ein Turnier von Olga Konon. Mit nur einem Satzverlust sichert sich die deutsche Meisterin den Titel im Dameneinzel und ließ auch heute ihrer dänischen Gegnerin Natalia Koch Rohde im Finale keine Chance. Mit 21:16 und 21:17 holte sich die Bischmisheimerin bereits ihren dritten Titel des Jahres und bleibt Karin Schnaase, die leider schon im Achtelfinale die Segel streichen musste, im Hinblick auf Rio weiter auf den Fersen.

Durch den Turniersieg und den damit verbundenen 4000 Weltranglistenpunkten liegt Konon nun nur noch knapp hinter Schnaase im Race to Rio. Für Konon war es zudem erst das zehnte Turnier im Qualifikationszeitraum, ihre Kontrahentin hat bereits 16 Wettkämpfe gespielt. Es deutet sich also ein spannender Zweikampf der beiden deutschen Damen an!

(Alle Qualifikationsregularien gibt es hier)

Freuen sich über den zweiten gemeinsamen Titel: Raphael Beck und Peter Käsbauer
Freuen sich über den zweiten gemeinsamen Titel: Raphael Beck und Peter Käsbauer

Beck und Käsbauer holen zweiten Turniersieg:

Es ist schon eine verrückte Geschichte: Erst seit einigen Monaten stehen Peter Käsbauer und Raphael Beck gemeinsam auf dem Feld, doch insgesamt fünf Mal trafen die beiden schon auf die  Paarung Adam Cwalina und Przesmylaw Wacha. Die letzten drei Begegnungen gingen allesamt an die beiden Polen, doch heute durchbrachen die Deutschen durch  einen starken Zweisatzerfolg die Serie gegen ihre Dauerrivalen und sicherten sich den Titel in Irland. "Wir haben aus unseren Fehlern in den letzten Spielen gegen die beiden gelernt, und heute einfach Vieles besser gemacht," äußert sich ein hocherfreuter Peter Käsbauer über den Erfolg.

Für ihn und seinen Partner ist es nach den Bulgarian International bereits der zweite internationale Triumph, in der noch kurzen Partnerschaft. Man kann hoffen, dass noch einige dazu kommen werden, die nächste Chance besteht sogar schon nächste Woche in Italien. Möglicher Viertelfinalgegner wäre - wie könnte es anders sein - Cwalina/Wacha.


In den weiteren Disziplinen tat sich vor allem wieder ein Spieler hervor. Der dänische Jungstar Anders Antonsen konnte erneut beeindrucken und holte sich ohne Satzverlust den Titel im Herreneinzel. Auf seinem Weg ins Finale ließ er Größen wie Brice Leverdez oder Vladimir Malkov keine Chance. Auch sein Finalgegner Lucas Claerbout aus Frankreich konnte dem 19 Jahre jungen Shootingstar heute keinen Satz abringen und unterlag mit 18:21 20:22.


Alle weiteren Ergebnisse gibt es hier.


Red

Kommentar schreiben

Kommentare: 0