Italian International: Konon und Zwiebler im Finale

Olga Konon und Marc Zwiebler stehen im Finale der Italian International. Die beiden deutschen Meister sicherten sich durch souveräne Zweisatzsiege ein Finalticket für die morgigen Endspiele in Mailand.

Schon am Dienstag ging es in der italienischen Modemetropole los und unter den Startern fanden sich auch zahlreiche deutsche Spieler, von Nachwuchsstars wie David Peng und Luise Heim, bis hin zu den Olympiakandidaten Zwiebler oder Konon. Letztere sind nun die einzigen Verbliebenen, die morgen um den Turniersieg kämpfen werden und nach den heutigen Auftritten gelten wohl beide auch als Favoriten für ihr jeweiliges Endspiel.


Konon gewann sowohl ihr Viertelfinale gegen die Niederländerin Soraya de Visch Eijbergen, als auch das Halbfinale gegen die Taiwanesin Chia Hsin Lee glatt in zwei Sätzen und hat nun die Chance, nach den Irish Open aus der Vorwoche, den zweiten Turniersieg in Folge zu holen. Gegnerin wird die Dänin Natalia Koch Rode, die sie bereits im Finale in Dublin schlagen konnte. Die Dänin konnte zuvor im Viertelfinale Karin Schnaase aus dem Turnier werfen.

Für Marc Zwiebler wäre alles außer dem Turniersieg sicher eine Enttäuschung. Der Bischmisheimer startete als unangefochtene Nummer eins in das Turnier und will sich nun die 4000 Weltranglistenpunkte für einen möglichen Setzplatz in Rio sichern. Sein französischer Halbfinalgegner Lucas Claerbout war dabei heute keine große Hürde. Beim 21:9 und 21:8 ließ er dem Finalisten der Irish Open nicht den Hauch einer Chance. Im Finale wird es aller Voraussicht nach aber nicht so leicht. Hier wartet der an Position zwei gesetzte Franzose Brice Leverdez, der in der Weltrangliste 14 Plätze hinter dem deutschen Meister rangiert. Heute tat dieser sich allerdings schon sehr schwer und musste über eine Stunde in seinem abendlichen Halbfinale kämpfen. Trotzdem ist mit einem engen Spiel zwischen den beiden europäischen Topspielern zu rechnen. Vor einigen Wochen trafen die beiden schon bei den Hongkong Open aufeinander, mit dem besseren Ende für den gebürtigen Bonner.


Alle Ergebnisse im Detail gibt es hier


Red

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