Dänische Liga: Finale abgesagt

Christinna Pedersen (Bild: Bernd Bauer)
Christinna Pedersen (Bild: Bernd Bauer)

Die dänische Liga ist sicher ohne Frage die stärkste in ganz Europa und neben den ganzen dänischen Topstars verdienen mittlerweile auch schon viele andere Spitzenspieler aus Europa ihr Geld in Dänemark. Auch dieses Jahr bot die "Badmintonligaen" wieder zahlreiche spannende Matches und viele freuten sich bereits auf das Finale zwischen Skovshoved und Team Skælskør-Slagelse (TSS), doch nun fand die Saison ein unrühmliches Ende ohne erhofften Höhepunkt. 

Die Spielerin Chrstinna Pedersen von Skovshoved war im vergangenen Jahr neben der dänischen Liga auch noch in Malaysia und Indien im Einsatz - laut Regelung von Badminton Denmark zu viele verschiedene Ligaeinsätze während einer Saison. Skovshoveds Offizielle ließen verlauten, dass Pedersen eine offizielle Genehmigung vom Verband für den Start in drei verschiedenen Ligen hatte, da sie sich der Regelung durchaus bewusst war und daher im Vorhinein um Erlaubnis gebeten hatte. Im Vorfeld des Finals, das für den 24.3. angesetzt war, wurden dann auch noch alle anderen Teams der Liga gefragt, ob sie etwas gegen einen Einsatz von Pedersen hätten. Lediglich die Finalgegner von Skælskør-Slagelse waren mit einem Start der Doppel- und Mixedspezialistin nicht einverstanden und legten direkt Protest gegen die Aufstellung für das Finale ein, in der Skovshoved Pedersen aufführte. Kurz vor dem Finale wurde seitens des Verbandes noch versucht bei einem Treffen eine Lösung mit den beiden Parteien zu finden. Da es hier aber zu keiner Einigung kam entschieden die Verantwortlichen, das diesjährige Finale abzusagen.

 

Red

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