Thomas und Uber Cup: Team WM mit wenigen Stars

Das Thomas Cup Team auf dem Weg nach China
Das Thomas Cup Team auf dem Weg nach China

Auch nach dem Ende der Qualiphase gibt es kaum eine Verschnaufpause für die Weltelite. Im chinesischen Kunshan nahe Shanghai beginnen ab Sonntag die Endrunden des Thomas und Uber Cup, der Teamweltmeisterschaft der Herren und Damen, doch aufgrund der Strapazen während der letzten Monate nehmen sich viele Stars eine Auszeit, um sich optimal auf Olympia vorzubereiten.

Nur Zwiebler mit dabei:

Es wird aller voraussicht nach sehr sehr schwer für Deutschland bei der diesjährigen Ausgabe des Thomas und Uber Cup etwas zu holen. Nach der erfolgreichen Qualifikation für Olympia in allen fünf Disziplinen wird nun außer Marc Zwiebler kein deutscher Rioteilnehmer in China an den Start gehen.

 

Für Zwiebler geht es noch um einen möglichst guten Setzplatz. In den Einzeldisziplinen gilt für die Setzrangliste erst das Ranking im August und Zwiebler, derzeit auf Platz 10, hat noch Chancen, sich einen der ersten acht Setzplätze zu sichern. Für alle anderen deutschen Qualifikanten geht der Blick allerdings schon voll in Richtung Brasilien, in den Doppel- und Mixeddisziplinen stehen die Setzpositionen bereits fest und jetzt gilt es, die Form bis zum Saisonhöhepunkt perfekt aufzubauen.

 

Der Nachwuchs kommt zum Zug:

Doch nicht nur Fuchs, Michels und Co. fehlen dem DBV in der kommenden Woche, vor allem bei den Herren gibt es noch viele weitere Ausfälle. Verletzungsbedingt mussten Marvin Seidel und Dieter Domke ihren Start absagen, die Deutschen Meister im Herrendoppel, Raphael Beck und Peter Käsbauer, müssen aufgrund eines Bundeswehrlehrgangs passen. Somit kommen viele deutsche Nachwuchsspieler wie David Peng oder Johannes Pistorius erstmals zum Zug.

 

Auch bei den Damen gibt es viele Akteure die erstmals WM Luft schnuppern können. Da Birgit Michels, Johanna Goliszewski, Carla Nelte und auch die beiden Topeinzeldamen Olga Konon und Karin Schnaase nicht mit mit dabei sein werden, sind Isabel Herttrich und Fabienne Deprez mit gerade einmal 24 Jahren die ältesten Spielerinnen im Team.

 

Los geht es mit der deutschen Herrenauswahl am Sonntag gegen Korea, die Damen starten erst am Montag in das Turnier. Aus vier Vierergruppen werden jeweils zwei Viertelfinalsiten ermittelt, ein Erreichen des Viertelfinale wäre angesichts der Auslosung und der personellen Lage aber fast schon ein kleines Wunder. Neben den starken Koreanern bekommt das Thomas Cup Team es noch mit Malaysia und England zu tun. Die Damen spielen mit Indien, Japan und Australien in der Gruppe. Selbst in Topbesetzung alles andere als leichte Aufgaben.

 

Red

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