Englische Woche in der 1. Bundesliga

Bild: TV Refrath
Bild: TV Refrath

Zwei Auswärtsspiele stehen in den nächsten Tagen für den TV Refrath in der 1. Bundesliga an. Direkt im Anschluss an die „Prague Open“, den internationalen Meisterschaften von Tschechien, an denen Giap Chin Goh, Fabian Roth, Sam Magee und Richard Domke teilnehmen, spielt das Team am Sonntag beim Bundesliga-Neuling TSV Freystadt. Freystadt konnte seine ersten beiden Spiele gegen Konkurrenten auf Augenhöhe gewonnen, kam jedoch am Sonntag in Düren ersatzgeschwächt ordentlich unter die Räder. Dennoch hat vor allem Refraths Teammanager Heinz Kelzenberg eine Menge Respekt vor dem Aufsteiger: „Die machen dort nicht nur sehr gute Arbeit, sie haben auch ein starkes Team“. Zudem ist er sich sicher, dass man den Gastgeber nicht unterschätzen wird und zeigt sich selbstbewusst: „Wir werden in dieser Saison keinen Gegner unterschätzen und am Sonntag ein Team aufbieten, welches eine gute Siegchance hat“.

Angesichts der drei Auftaktsiege und er aktuellen Tabellenführung ist der TV Refrath sicherlich Favorit in dieser Begegnung. Dies gilt auch für das Folgematch zwei Tage später in Langenfeld. Wieder Kelzenberg: „Wir freuen uns, dass Langenfeld wieder zurück in der 1.Liga ist. Nach dem verpatzten Saisonstart stehen sie jedoch mit dem Rücken zu Wand und sie müssen alles daransetzen, die rote Laterne abzugeben“. Bei diesem Match kommt es auch zu einem Wiedersehen mit den beiden ehemaligen Refrather Akteuren Samuel Hsiao und Johannes Szilagyi.

 

In dieser Saison berechtigt der 9. Tabellenplatz zur Teilnahme an einer Abstiegsrunde mit den Meistern der 2. Liga, wobei der Tabellenletzte direkt absteigt. Um dies zu erreichen, muss der FCL auch gegen eine der „oberen“ Mannschaften hier und da mindestens einen Punkt (3:4) holen. Umgekehrt ist für den TV Refrath in Spielen gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte durchaus interessant, wie am Samstag gegen Neuhausen, einen „Dreier“ einzufahren, d.h. für einen 7:0 / 6:1-Erfolg drei Pluspunkte verbuchen zu können. Durch diese Neuerungen werden auch Spiele wie die beiden anstehenden durchaus interessanter als in der Vergangenheit.

Für den TV Refrath ist der Blick wie in den beiden Jahren zuvor jedoch nach oben gerichtet. Auch wenn man nach drei von 18 Spieltagen noch keine Prognose stellen kann, genießt an aktuell den Blick von der Spitze der Tabelle. „Dort wollen wir noch ein paar Wochen bleiben“, so Kelzenberg, der aber auch weiß, dass einige Konkurrenten bisher großes Verletzungspech hatten. 

 

Heinz Helzenberg 

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