French Open Finals: Boe und Mogensen melden sich zurück

Nach einem schweren Jahr wieder ganz Oben: Carsten Mogensen (Bild: Bernd Bauer)
Nach einem schweren Jahr wieder ganz Oben: Carsten Mogensen (Bild: Bernd Bauer)

Nach der Schockdiagnose für Carsten Mogensen bei der letzten EM und dem enttäuschenden Olympiaabschneiden gab es nun wieder den ersten Superseries Erfolg für die beiden großen Dänen seit den All England 2015. Im Finale der French Open schlugen sie die beiden Thailänder Bodin Issara und Nipitphon Phuangphuapet, die allerdings in Durchgang drei verletzungsbedingt aufgeben mussten.

Chinas Chen Qingchen kannte vor einige Wochen vermutlich noch kaum ein Badmintonfan, doch die junge Chinesin gewann in Paris sowohl das Damendoppel als auch das Mixed, und tritt mit großen Schritten aus dem Schatten der anderen chinesischen Topdamen der Vergangenheit.

Zudem verhinderten Chinas Nachwuchsstars im Einzel zwei geschichtsträchtige Siege. Im Einzel stoppte He Bingjiao den denkwürdigen Siegeszug von Beiwen Zhang mit einem deutlichen Sieg. Im Herreneinzel wollte Altmeister Lee Hyun Il nach über acht Jahren wieder ganz nach oben auf einem Superseriespodium, doch der Jugendolympiasieger Shi Yuqi machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Lee Hyun Il wäre mit einem Sieg der älteste Titelträger in der Geschichte der Superseriesturniere gewesen.

 

Red

Kommentar schreiben

Kommentare: 0