Roth und Zurwonne/Jansen im Endspiel der Irish Open

Bild: Bernd Bauer
Bild: Bernd Bauer

Manchmal muss man sich schon die Augen reiben, wenn man auf das Comeback von Fabian Roth nach seiner fast einjährigen Verletzung blickt. Bei den sechs bisherigen Turnieren ging es immer mindestens bis ins Viertelfinale oder weiter. Nach seiner knappen Finalniederlage in Prag folgt nun in Irland gar das nächste Endspiel und somit die nächste Chance auf den ersten Turniersieg bei einem Challenger. Mit Josche Zurwonne und Jones Jansen gibt es zudem noch eine weitere Chancen auf einen Sieg in Dublin! Auch die beiden Doppelspezialisten stehen im Irland im Finale.

Abgesehen von einer leichten Zerrung im Halbfinale der Scottish Open hätten die vergangenen Wochen für Roth wohl kaum besser laufen können. Schon mehreren Topspielern ließ er bei seinen letzten Auftritten keine Chance, wie beispielsweise auch Frankreichs Topstar Brice Leverdez im heutigen Viertelfinale. Im Halbfinale gegen den Dänen Kim Bruun wurde es dann zum ersten Mal richtig knapp und beim Stand von 17:20 im Entschiedungssatz rückte der Finaleinzug kurzzeitig in weite Ferne. Doch neben der beeindruckenden Konstanz waren es zuletzt ganz häufig auch die starken Nerven, die den Refrather auszeichneten und so auch heute. Mit fünf Punkten in Folge drehte er die Partie noch und spielt damit morgen um den Titel.

 

Konstanz und gute Nerven wird er hier ganz bestimmt brauchen, denn sein Gegner Scott Evans, der auch  für Marc Zwieblers Olympiaaus sorgte, präsentierte sich bei seinem Heimturnier bisher in absoluter Galaform. Der extrovertierte Ire räumte Pablo Abian in seinem heutigen Halbfinale fast mühelos aus dem Weg und wird morgen alles daran setzen, die eigenen Fans jubeln zu lassen. Roth blickt dennoch zuversichtlich und gelassen auf das Endspiel: "Klar wird die Halle gegen mich sein, aber das ist kein Problem".

 

Zurwonne und Jansen, die schon bei den Bitburger Open überzeugten, spielten sich problemlos bis ins Halbfinale. Hier kam es dann zum rein deutschen Duell gegen die Trainingskollegen und Freunde Raphael Beck und Peter Käsbauer. Käsbauer und Beck konnten im Vorjahr in Dublin noch ihren ersten gemeinsam Turniererfolg feiern, heute mussten sie sich allerdings mit 21:16 18:21 18:21 geschlagen geben. Im morgigen Finale warten dann zwei Taiwanesen auf Zurwonne und Jansen.

 

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Alle Ergebnisse gibt es hier.

 

Red

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