Zwei Siege müssen her

Vorbericht 8. & 9. Spieltag: Nach der ernüchternden 3-4 Niederlage im letzten Heimspiel gegen Union Lüdinghausen, bekommt die Bundesligamannschaft des 1. BV Mülheim am kommenden Wochenende zwei Gelegenheiten zur Widergutmachung vor heimischem Publikum. Am Samstag empfängt man ab 15:00 Uhr den TSV Neuhausen-Nymphenburg und exakt 24 Stunden später tritt der Bundesligaaufsteiger aus Freystadt in der innogy-Sporthalle an. Teammanager Steffen Hohenberg sieht in beiden Spielen sein Team als Favorit: „Die Situation in der Tabelle ist zwar sehr eng, jedoch wollen wir mit zwei Siegen auf einem Playoff-Platz überwintern“. Die Chancen stehen gut, dass sich der deutsche Rekordmeister am Sonntagabend auf einem der ersten sechs Tabellenplätze wiederfindet.

In seiner dritten Erstligasaison liefert sich der TSV Neuhausen-Nymphenburg aus der bayrischen Landeshauptstadt derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den achten Tabellenplatz mit dem fränkischen Team des TSV 1906 Freystadt. Dabei ist es nicht gerade hilfreich, dass die Neuhausener auf ihren Olympiateilnehmer David Obernosterer verzichten müssen. Der Österreicher, immerhin aktuelle Nummer 87 der Einzel- und Nummer 61 der Doppelweltrangliste, wird auf Grund eines Hüftleidens in Mülheim nicht antreten können. Insofern ruhen die Hoffnungen auf Elisabeth Baldauf, die ebenfalls im. Sommer in Rio de Janeiro aufschlug. Die vor der Saison nach München gewechselte 26-jährige Baldauf ist sowohl im Einzel als auch in den Doppeldiziplinen einsetzbar und rangiert jeweils unter den 70 besten Spielerinnen der Welt. Auch auf Mülheimer Seite ist man nicht frei von personellen Sorgen.

 

Alexander Roovers weilt derzeit auf dem B-Trainerlehrgang, so dass seine Freistellung für den anstehenden Doppelspieltag keineswegs gesichert ist. Erfreut zeigt sich Hohenberg indes über den aktuellen Gesundheitszustand von Niluka Karunaratne.

Krankheitsgeschwächt verließ er gegen Lüdinghausen zweimal als Verlierer den Platz. Nun zeigt seine Formkurve aber wieder deutlich nach oben: „Niluka hat die beiden letzten Wochen wirklich sehr gut trainiert“, so der Teammanager über seinen Einzelspezialisten aus Sri Lanka. Mit seinen kämpferischen Auftritten beeindruckte das heimische Publikum und erwies sich als ein echter Gewinn für das Team.

 

Der TSV Freystadt wird am Sonntag erstmalig in Mülheim gastieren. Das Team aus der Oberpfalz legte in den letzten sieben Jahren eine rasante Entwicklung hin. Von 2010 bis 2013 stieg man viermal hintereinander auf. Mit dieser Erfolgsserie führte der Weg von der sechsten Liga bis in die zweite Bundesliga. Nach drei Spielzeiten im Bundesligaunterhaus feierte man im letzten Sommer den Aufstieg in die Beletage des deutschen Badmintonsports. Die durchweg junge Mannschaft wird durch Routiniers wie der Finnen Nanna Vainio und den beiden ehemaligen deutschen Nationalspielern Lukas Schmidt und vor allem Oliver Roth, dem Ex-Vizeeuropameister im Herrendoppel, tatkräftig unterstützt.

 

Am Rande der beiden Heimspiele darf sich das heimische Publikum auf einen alten Bekannten freuen. Unmittelbar vor Saisonbeginn ereilte dem 1. BV Mülheim die Hiobsbotschaft aus der Ukraine, dass seine langjährige Nummer eins, Dmytro Zavadsky, verletzungsbedingt ausfällt. Der in 2012 nach Mülheim gewechselte Zavadsky arbeitet derzeit an seinem Comeback. Ob dieses gelingt, steht aber derzeit in den Sternen. Insofern will sich der sympathische Ukrainer von seinem langjährigem

Publikum gebührend verabschieden. Allein seine reine Anwesenheit wird zusätzliche Kräfte beim Team freisetzen, dass der Wunsch von Steffen Hohenberg gelingt, auf einem Playoff-Platz in das neue Jahr zu gehen.

 

Dr. Kai Kulschewski

(Pressesprecher)

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