Spitzenspiel in Refrath

Chloe Magee und Carla Nelte (Foto: Heinz Kelzenberg)
Chloe Magee und Carla Nelte (Foto: Heinz Kelzenberg)

Am Dienstag um 19 Uhr empfängt der Tabellenzweite TV Refrath den Tabellenersten 1.BC Bischmisheim. Dabei treffen die beiden Mannschaften aufeinander, die in 14 Spielen bisher 13mal gewonnen haben. Da die Begegnungen gegen den FC Langenfeld aus der Gesamtwertung gestrichen werden mussten, hat der Titelverteidiger aus dem Saarland bei einem Spiel mehr aktuell zwei Pluspunkte Vorsprung.

Heinz Kelzenberg: „Wir stehen in der Punkterunde eher im Wettbewerb mit Düren als mit Bischmisheim, denn uns genügt der zweite Platz nach dem 18. Spieltag.“ Dabei wäre sogar eine knappe Niederlage am Dienstag kein Beinbruch, sofern parallel auch Verfolger Düren in Beuel Punkte lässt und zudem auch noch gegen den BCB antreten muss.

Saarbrücken ist gespickt mit Deutschen Nationalspielern: Neben dem Damengespann Olga Konon und Isabel Herttrich erwartet man am Dienstag die beiden Einzelspezialisten Marc Zwiebler und Dieter Domke sowie im Doppel die mehrmaligen Deutschen Meister Michael Fuchs, Johannes Schöttler und Peter Käsbauer.

Für den TV Refrath gehen wieder die Geschwister Sam und Chloe Magee an den Start sowie die Deutschen Meister Carla Nelte und Fabian Roth. Auf den weiteren Positionen spielen Lars Schänzler, Fabian Holzer und Richard Domke.

Eine Prognose erscheint schwierig, doch in keinem der sieben Spiele sei man ein krasser Außenseiter, so die Meinung der Verantwortlichen des TV Refrath. Vor der hoffentlich besten Zuschauerkulisse der laufenden Saison möchte das TVR-Team auch eine der besten Leistungen abrufen. Bei einem Sieg einer der beiden Mannschaften, hätte diese die direkte Qualifikation zum Final Four so gut wie sicher.

Darauf angesprochen, ob das Spiel am Dienstag wegen des Weggangs der Refrather Nummer Eins Fabian Roth von Refrath nach Saarbrücken ein ganz besonderes sei, antwortet Heinz Kelzenberg: „Es ist deshalb ein besonderes Spiel, weil die aktuell besten Mannschaften der Bundesliga aufeinandertreffen. Für uns ist es eine interessante Standortbestimmung, denn wir wollen im Mai Deutscher Meister werden. Der Weggang von Fabi ist längst verarbeitet, denn wir alle wissen, dass er nicht den TVR verlässt, weil er eine neue Herausforderung sucht, sondern weil es dumm gewesen wäre, das wohl sehr lukrative Angebot aus dem Saarland auszuschlagen. Wir alle genießen seitdem jeden Sieg mit ihm und von ihm auf ganz besondere Weise“.

 

Heinz Kelzenberg

 

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