Jan Ø. Jørgensen sagt Teilnahme bei den German Open 2017 ab

Bild: Bernd Bauer
Bild: Bernd Bauer

Das von vielen Badmintonfans erhoffte Aufeinandertreffen des Deutschen Meisters Fabian Roth (TV Refrath) und des amtierenden Vize-Europameisters Jan Ø. Jørgensen bei den YONEX German Open 2017 (28. Februar bis 5. März in der innogy Sporthalle in Mülheim an der Ruhr) wird keinesfalls zustande kommen: Der dänische Weltranglistenzweite im Herreneinzel, der in Mülheim an der Ruhr zum wiederholten Mal topgesetzt war, sagte seine Teilnahme an dem für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bedeutsamsten Turnier kurzfristig ab. 

Fabian Roth (Weltranglistenplatz 55) hätte dem YONEX German Open-Sieger von 2015 in Runde zwei gegenübergestanden, sofern beide Spieler in ihrem Auftaktmatch erfolgreich gewesen wären. Das Duell von Fabian Roth und Jan Ø. Jørgensen hätte eine Premiere im Rahmen eines Turniers bedeutet.

 

Der Startplatz, den bis dato Jan Ø. Jørgensen innehatte, wurde im Rahmen des Team Managers Meeting am Montagabend (27. Februar 2017) an Dmytro Zavadsky (Weltranglistenplatz 277) vergeben. Der Ukrainer trifft in seinem Erstrundenspiel auf den Schweden Henri Hurskainen (Weltranglistenplatz 45), den Vize-Europameister von 2012. 

 

Nach erfolgter Auslosung für die 60. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland zogen u. a. auch die dänische EM-Dritte im Dameneinzel, Anna Thea Madsen (Weltranglistenplatz 80), und die Vize-Europameisterinnen im Damendoppel, Eefje Muskens/Selena Piek aus den Niederlanden (Weltranglistenplatz 15; Setzplatz 6), zurück. Dabei sind die Spieler nicht dazu verpflichtet, einen Grund für ihre Absage anzugeben.

 

Seitens des DBV muss Marvin Seidel (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) erwartungsgemäß auf den Start vor heimischem Publikum verzichten: Der 21-Jährige kann aufgrund der bei den Deutschen Einzelmeisterschaften Anfang Februar in Bielefeld erlittenen Fußverletzung noch keine Wettkämpfe bestreiten. Der C-Kaderathlet des DBV wäre im Herrendoppel mit Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld; Weltranglistenplatz 46) im Hauptfeld vertreten gewesen und hätte im Mixed an der Seite von Linda Efler (TV Emsdetten; Weltranglistenplatz 53) in der Qualifikation um einen Platz im Hauptfeld gespielt.

 

Das Teilnehmerfeld ist bei den YONEX German Open trotz der kurzfristigen Absagen einiger (weniger) Spitzenspieler gespickt mit Weltklasseathleten. Zu den Superstars zählen der zweimalige Olympiasieger und fünfmalige Weltmeister im Herreneinzel, Lin Dan (China; Weltranglistenplatz 6; Setzplatz 3), der Olympiasieger von Rio in dieser Disziplin, Chen Long

(China; Weltranglistenplatz 5; Setzplatz 2), die Olympiasiegerin von 2016 im Dameneinzel, Carolina Marin (Spanien; Weltranglistenplatz 2; Setzplatz 1), die japanischen Weltranglistenzweiten im Herrendoppel, Takeshi Kamura/Keigo Sonoda (Setzplatz 1), dieamtierenden Europameister in dieser Disziplin, Mads Conrad-Petersen/Mads Pieler Kolding (Dänemark; Weltranglistenplatz 8; Setzplatz 2), die chinesischen Weltranglistensechsten im Mixed, Lu Kai/Huang Yaqiong (Setzplatz 1), und die Weltranglistensiebten in dieser Disziplin, Chris und Gabrielle Adcock aus England (Setzplatz 3).

 

Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

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