Starker Hauptrundenstart der DBV-Spieler bei den Swiss Open

Bild: Bernd Bauer
Bild: Bernd Bauer

Die Jungstars des DBV haben diese Woche die Gelegenheit, an einem weiteren Grand Prix Gold Turnier teilzunehmen, für das die Anreise durchaus verschmerzbar ist: den Swiss Open. Der heutige Hauptrundenstart aller Disziplinen (Herreneinzel: zweite Runde) verlief fast optimal. Gestern erreichte Fabian Roth mit einem souveränen Sieg die zweite Runde. 

 

Die deutsche Top-Paarung im Mixed, Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich, starteten mit einem starken Sieg in drei Sätzen gegen die Weltranglisten-17. Alexander/Oktavianti aus Indonesien (Setzplatz 8). Mit ähnlichen Siegen gegen starke Gegner haben sie in den ersten großen Turnieren des Jahres mehrfach bewiesen, dass ihr Weg in der Weltrangliste noch deutlich nach oben führen kann.

 

Auch Fabian Roth, der heute die zweite Runde bestritt, warf Setzplatz 8 aus dem Turnier, und musste dabei ebenfalls über die volle Distanz gehen. Im zweiten Satz lag er mit 17:19 hinten, und hatte den ersten Satz bereits verloren. Nervenstark holte er die nächsten vier Punkte und gewann den zweiten Satz mit 21:19, um im dritten Satz den Sack zuzumachen.

 

Im Dameneinzel haben sich zwei von drei deutschen Damen durchsetzen können: Olga Konon und Luise Heim setzten sich in zwei Sätzen durch, Fabienne Deprez musste sich der Russin Natalia Perminova in drei Sätzen geschlagen geben.

 

Im Damendoppel stehen sowohl Goliszewski/Käpplein als auch Herttrich/Konon im Achtelfinale. Carla Nelte, die eigentlich zusammen mit Herttrich antritt, konnte diese Woche nicht am Turnier teilnehmen. Im Herrendoppel konnten die deutschen Meister Raphael Beck und Peter Käsbauer die aktuellen dänischen Meister Fladberg/Colberg in zwei Sätzen besiegen.

 

Im Fokus steht diese Woche sicherlich auch wieder Lin Dan. Der Chinese verlor letzte Woche gegen seinen Landsmann Shi Yuqi recht deutlich im Halbfinale. Seine ersten zwei Spiele hat er souverän in je zwei Sätzen abgehakt. Sollten sowohl Lin Dan als auch Fabian Roth im Achtelfinale ihre Spiele gewinnen, so träfen sie im Viertelfinale aufeinander - eine Begegnung, die sowohl für Fabian Roth als auch für das Publikum äußerst interessant wäre.

 

 

Simon Hölscher

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