Ehrenpunkt durch Marc Zwiebler auf dessen „Abschiedstour”

Bild: Bernd Bauer
Bild: Bernd Bauer

Der amtierende Vizeweltmeister war für die insgesamt sehr junge Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) in „Down Under“ erwartungsgemäß noch zu stark: Bei der Mixed-Team-Weltmeisterschaft um den Sudirman Cup (21. bis 28. Mai 2017 in Gold Coast/Australien) verlor die Mannschaft von Chef-Bundestrainer Detlef Poste am Sonntag (21. Mai 2017) ihr Auftaktmatch gegen Japan (Setzplatz 3/4) mit 1:4. Den Ehrenpunkt für den ungesetzten EMDritten Deutschland holte der dreimalige Olympiateilnehmer Marc Zwiebler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) durch einen 21:8, 21:18-Erfolg über Kenta Nishimoto im Herreneinzel.

„Der erste Satz war überraschend einfach, da war er noch nicht wirklich im Spiel drin. Im zweiten Satz habe ich auch ganz gut gespielt. Am Ende wurde es noch ein bisschen knapp, aber eigentlich hatte ich ihn unter Kontrolle. Ich bin sehr froh, bei meinem letzten Sudirman Cup das Spiel gewonnen zu haben – es hat Spaß gemacht“, meinte Marc Zwiebler. Der 33 Jahre alte
Weltranglisten-20. hatte Mitte April bekannt gegeben, dass er seine Leistungssportkarriere nach den Individual-Weltmeisterschaften 2017 (21. bis 27. August in Glasgow/Schottland) beenden wird.

 

Stark präsentierten sich einmal mehr auch Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim): Die aktuellen Deutschen Vizemeister im Mixed mussten sich als Weltranglisten-33. nur relativ knapp (17:21, 21:13, 16:21) den Weltranglisten-13. Kenta Kazuno/Ayane Kurihara geschlagen geben.


Zum Team Japans zählten darüber hinaus u. a. Misaki Matsutomo/Ayaka Takahashi, die 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro die Goldmedaille im Damendoppel gewannen. In ihrem zweiten und zugleich abschließenden Vorrundenspiel in der Gruppe 1C trifft die deutsche Mannschaft am Dienstag (23. Mai 2017) um 12.00 Uhr Ortszeit (4.00 Uhr MESZ) auf Malaysia (Setzplatz 5/8). Um sich beim TOTAL BWF Sudirman Cup 2017 für die mit dem Viertelfinale beginnende K.o.-Runde zu qualifizieren, ist es erforderlich, nach Abschluss der Vorrunde mindestens Tabellenplatz zwei zu belegen.

 

Claudia Pauli
(Pressesprecherin DBV)

Kommentar schreiben

Kommentare: 0