DBV-Sportdirektor zuversichtlich im Hinblick auf künftige Aufgaben

Foto: Martin Kranitz
Foto: Martin Kranitz

Die deutsche Badminton-Nationalmannschaft hat bei der Mixed-Team-Weltmeisterschaft um den Sudirman Cup (21. bis 28. Mai 2017 in Gold Coast/Australien) auch ihr zweites Gruppenspiel verloren und damit keine Chance mehr, die mit dem Viertelfinale beginnende K.-o.-Runde zu erreichen.

 

 

 

Zwei Tage nach ihrer 1:4-Auftaktniederlage gegen den amtierenden Vizeweltmeister Japan (Setzplatz 3/4) unterlag die aus zahlreichen Nachwuchsspielern bestehende Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) am Dienstag (23. Mai 2017) als ungesetztes Team Malaysia (Setzplatz 5/8) mit 0:5. Im Aufgebot der Asiaten standen u. a. der dreimalige Olympiazweite und aktuelle Weltranglistenerste im Herreneinzel, Lee Chong Wei, sowie die Weltranglistenvierten im Herrendoppel, Goh V Shem/Tan Wee Kiong, die bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro ebenfalls Silber geholt hatten.


Unabhängig vom Ausgang der Begegnung zwischen Japan und Malaysia am Mittwoch (24. Mai 2017, 10.00 Uhr MESZ) beendet der EM-Dritte Deutschland die internationalen Titelkämpfe auf Tabellenrang drei in der Vorrundengruppe 1C. Im Gesamtklassement steht entsprechend ein geteilter neunter Platz zu Buche. Ins Viertelfinale ziehen alle Mannschaften ein, die nach Abschluss der Gruppenphase auf den Tabellenrängen eins und zwei geführt werden.


„Ich bin trotz des neunten Platzes insgesamt sehr zufrieden mit der Maßnahme. Wir hatten gegen Japan und heute gegen Malaysia wahrscheinlich die jüngsten Teams am Start, die je bei einer Mannschafts-WM für Deutschland gespielt haben“, zog Martin Kranitz ein Fazit. Der Sportdirektor des DBV ergänzte: „Es ist wirklich Potenzial vorhanden – ich freue mich auf die weitere Entwicklung der Spieler!“

 

Claudia Pauli
(Pressesprecherin DBV)

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