Deutsche Damen bejubeln Medaillengewinn und WM-Qualifikation

Fabienne Deprez gewann das Auftaktmatch gegen Frankreich in drei Sätzen.  Foto: Claudia Pauli
Fabienne Deprez gewann das Auftaktmatch gegen Frankreich in drei Sätzen. Foto: Claudia Pauli

Die deutschen Spielerinnen haben bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften (13. bis 18. Februar in Kasan/Russland) das Halbfinale erreicht und damit nicht allein eine Medaille sicher, sondern zugleich das Ticket für die Weltmeisterschaft (20. bis 27. Mai in Bangkok/Thailand) gelöst.

 

In ihrer Viertelfinalpartie setzte sich die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) am Freitag (16. Februar) mit 3:0 gegen Frankreich durch. Die Punkte für das deutsche Team steuerten Fabienne Deprez (Aulnay-sous-Bois/Frankreich) durch einen Drei-Satz-Erfolg im 1. Dameneinzel, Isabel Herttrich/Carla Nelte (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TV Refrath) durch einen Sieg gleichsam in drei Durchgängen im 1. Damendoppel sowie Luise Heim (1. BC Beuel) durch einen Zwei-Satz-Erfolg im 2. Dameneinzel bei.

„Das war von der Mannschaft wieder eine sehr starke Leistung“, lobte Detlef Poste, Chef-Bundestrainer im DBV, sein Team. In der K.-o.-Runde werden im Rahmen einer Begegnung nicht unbedingt alle fünf Matches ausgetragen: Die Partie endet, sobald eine Mannschaft drei Spiele für sich entschieden hat.


In der Partie um den Einzug ins EM-Finale stehen die deutschen Damen am Samstag (17. Februar) dem Gewinner des Aufeinandertreffens zwischen Spanien und der Türkei gegenüber. Ein „kleines Finale“ gibt es bei den Titelkämpfen nicht, vielmehr erhalten beide unterlegenen Halbfinalisten die Bronzemedaille.


Die Herren des DBV spielen am Freitagnachmittag (13.00 Uhr MEZ) gegen die Tschechische Republik um den Einzug in die Vorschlussrunde.

 

Claudia Pauli

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