Axelsen stürmt zum zweiten Titel, Marin schreibt Geschichte

Bild: Bernd Bauer
Bild: Bernd Bauer

"Es ist der zweite Titel, aber es fühlt sich fast so gut an wie der Erste", so Viktor Axelsen kurz nach seinem fulminanten Finalauftritt, bei dem er den amtierenden Europameister Rajiv Ouseph mit 21:8 und 21:7 sprichwörtlich auseinandernahm. Nach einer Operation am Fuß fiel Axelsen für mehrere Wochen aus, gab unter anderem seine Spitzenposition in der Weltrangliste ein und gab in Huelva sein Comeback, das nicht dominanter hätte sein können. Ohne Satzverlust deklassierte er die Konkurrenz auch in den Runden zuvor und spielte in dieser Woche eindeutig in einer anderen Liga.

Im Dameneinzel ließ Carolina Marin die Heimfans erwartungsgemäß jubeln und ließ ihrer russischen Gegnerin Evgeniya Kosetskaya bei ihrem 21:15 21:7 Erfolg in der nach ihr benannten Badmintonarena keine Chance. Für Marin war es bereits der vierte Europameistertitel, womit sie im Dameneinzel nun alleinige Rekordhalterin ist.

 

Im ersten Finale des Tages gab es ebenfalls einen Favoritensieg durch Stefanie und Gabriele Stoeva im Damendoppel über die Französinnen Emily Lefel und Anne Tran. Im rein dänischen Herrendoppelfinale sicherten sich Kim Astrup und Anders Skaarup Rasmussen ihren ersten EM Titel, profitierten aber von einer verletzungsbedingten Aufgabe ihrer Landsmänner Mads Conrad und Mads Pieler Kolding.

 

Nach vier Zweisatzspielen setzte das Mixedfinale noch einmal einen spannungsmäßigen Höhepunkt zum Tagesabschluss. Chris und Gaby Adcock sowie Matthias Christiansen und Christinna Pedersen lieferten den Zuschauern noch einmal drei Sätze und 66 MInuten Badminton der Spitzenklasse. Wie schon am Vortag gegen Deutschlands Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich war es wieder das englische Ehepaar mit den besseren Nerven und dem besseren Ende für sich. 21:18 17:21 21:18 lautete das Endergebnis.

 

Red

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