3x21 bleibt: Änderung der Zählweise abgelehnt

Der Vorschlag des BWF-Coucils auf eine veränderte Zählweise mit drei Gewinnsätzen bis 11, welcher in den vergangenen Monaten heftig diskutiert wurde, wird nicht umgesetzt. Das entschied heute das Annual Delegates' Meeting in Bangkok, bei dem über die Regeländerung abgestimmt wurde. Mit 129 zu 123 Stimmen wurde die erforderliche Zweidrittelmehrheit nicht erreicht und somit bleibt bei der Zählweise alles beim Alten. Gegenwind erhielt der Vorschlag vor allem aus Asien und Afrika.

Besonders europäische Nationen hatten mit dem Wunsch nach mehr Höhepunkten und kürzeren Sätzen die Diskussion ins Rollen gebracht. BWF Präsident Poul-Erik Hoyer, der als großer Befürworter der Änderungen galt, zeigte sich enttäuscht, akzeptierte aber die Entscheidung der Mitglieder und stellte heraus, dass das Abstimmungsergebnis auch ein deutliches Signal sei, dass sich viele Länder Veränderungen wünschen.

 

In Bezug auf eine mögliche Änderung bei der Aufschlagregelung steht eine endgültige Entscheidung dagegen noch aus. So wird erst im Dezember entschieden, ob es zukünftig eine einheitliche Aufschlaghöhe geben soll.


Red

Kommentar schreiben

Kommentare: 0