Große Bedeutung für die Weiterentwicklung

Bild: Bernd Bauer
Bild: Bernd Bauer

Die deutschen Teams haben bei der Weltmeisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften (20. bis 27. Mai 2018 in Bangkok/Thailand) auch ihre abschließenden Vorrundenspiele verloren und beenden die Gruppenphase damit jeweils auf Tabellenrang vier. In die mit dem Viertelfinale beginnende K.-o.-Runde ziehen bei den TOTAL BWF Thomas & Uber Cup Finals 2018 jene Teams ein, die nach Abschluss der Gruppenphase in den jeweiligen Vorrundengruppen die Tabellenplätze eins oder zwei belegen.

Während sich die Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) am Mittwoch (23. Mai) in der Thomas Cup-Gruppe C Hongkong knapp mit 2:3 geschlagen geben mussten, unterlagen die Spielerinnen in der Uber Cup-Gruppe B der Auswahl der Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China mit 1:4.


Die Punktgewinne bei den Herren erzielten die beiden Doppel, Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) und Jones Jansen/Josche Zurwonne (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen). Den Sieg bei den Damen verzeichnete Fabienne Deprez (Aulnay-sous-Bois/Frankreich) im 3. Einzel. In den beiden Doppeln hatte die deutsche Mannschaft gute Chancen, ebenfalls zum Erfolg zu kommen. Isabel Herttrich/Carla Nelte (1. BC Saarbrücken-
Bischmisheim/TV Refrath) und Linda Efler/Olga Konon (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) verloren letztlich aber jeweils mit 18:21 im dritten Satz.


„Es fehlen noch ein paar Dinge, um vorne mithalten zu können. Vereinzelt ist es gelungen. Insbesondere das Spiel der Herren gegen Japan war auf sehr hohem Niveau. Das war insgesamt ein wichtiges Turnier, um uns weiterzuentwickeln“, zog DBV-Sportdirektor Martin Kranitz ein Fazit. Beim 1:4 gegen Japan am Dienstag (22. Mai) hatten Mark Lamsfuß und Marvin Seidel im 1. Herrendoppel die Weltranglistensechsten Keigo Sonoda/Takeshi Kamura mit 21:15, 13:21, 21:19 bezwungen. Auch die anderen Herren des DBV lieferten sich mit ihren asiatischen Gegnern hochklassige Ballwechsel.

Claudia Pauli

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