PBL: Die Teams, Stars und der Austragungsmodus des indischen Ligaevents

Bild: Bernd Bauer
Bild: Bernd Bauer

Nach einer langen Saison sind die Tage zwischen den Jahren für viele Badmintonprofis eine willkommene Erholungspause. Doch zahlreiche Topstars verzichten auf die freien Tage, um bei der vierten Auflage der PBL an den Start zu gehen. Wir haben alle Einzelheiten zu den Teams, den Stars und dem Austragungsmodus des großen indische Events auf einen Blick.


Die Teams:
Insgesamt gehen 9 Teams bei der PBL an den Start, die alle eine indische Großstadt repräsentieren. Im Vorhinein konnten diese nationale und internationale Stars zu festgelegten Preisen verpflichten.  Im folgenden die neun Teams (für Details und Kader auf Teamname klicken):


Die Stars:

Neben allen indischen Topspielern wie P V Sindhu (Hyderabad Hunters), Saina Nehwal (Awadhe Warriors) oder Srikanth Kidambi (Bengaluru Raptors)  sind wie in den Vorjahren auch wieder zahlreiche internationale Stars vertreten. So gibt beispielsweise Viktor Axelsen  in den Reihen der Ahmedabad Smashers sein Comeback nach längerer Verletzungspause. Lee Yong Dae und Partner Kim Gi Jung werden wie im Vorjahr vermutlich wieder gemeinsam für reichlich Highlights im Herrendoppel für die Mumbai Masters sorgen.

Bild: Bernd Bauer
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Vor allem im Dameneinzel sind neben den beiden indischen Superstars mit Carolina Marin (Pune Aces) und Sung Ji Hyun (Chennai Smashers) zwei weitere Hochkaräter aus den Top 10 der Welt dabei.  Zusammen mit Axelsen und Lee erzielten die beiden Damen mit umgerechnet rund 100.000€ die größte Ablösesumme unter den internationalen Spielern.

 

Die gesamte Ablöse geht dabei direkt auf das Konto der Spieler. Neben Marin und Axelsen gibt es noch viele weitere europäische Topspieler wie Rajiv Ouseph, Brice Leverdez, Matthias Boe oder Line Kjaersfeldt, die durch das Großevents noch einmal ordentlich Geld verdienen konnten. Leverdez der von den Pune Warriors für 27.000USD verpflichtet wurde konnte seine bisherigen Jahreseinnahmen von Preisgeldern von 13.000USD beispielweise auf einen Schlag verdreifachen.


Der Austragungsmodus:

Die neun Teams treten zunächst in einer Gruppenphase gegeneinander an, bevor es dann ab dem 11. Janur mit den Halbfinals und dem Finale im K.O.-System um den Titel geht. Pro Partie werden jeweils fünf Spiele ausgetragen, zwei Herreneinzel, ein Dameneinzel, ein Herrendoppel und ein MIxed mit zwei Gewinnsätzen bis 15 ohne Verlängerung. Zusätzlich gibt es noch eine weitere Besonderheit: Jedes Team darf vor Spielbeginn ein Spiel benennen, bei dem es im Falle eines Sieges gleich doppelt punkten kann, eine Niederlage kostet allerdings einen Punkt.

 

Als Austragungsorte dienen große Sportarenen in den Städten der teilnehmenden Teams. Wie in den letzten drei Jahren wird auch dieses Jahr mit vollen Hallen gerechnet, in denen sich auch die ortsansässige Prominenz gerne blicken lässt. Ein Standort dient dabei immer für mehrere Tage als Austragungsort für alle Spiele, danach geht es dann für alle Teams gemeinsam weiter in die nächste Großstadt.

 

Alle Ergebnisse gibt es hier.

 

 

Red