Ultimatum für dänische Nationalspieler

Bild: Bernd Bauer
Bild: Bernd Bauer

Schwierige Zeiten für den dänischen Badmintonsport. Aufgrund von Interessenkonflikten von Verband und Spielern  wurden nach längeren Diskussionen sämtliche Einrichtungen am Nationalstützpunkt in Odense geschlossen, da die zwei verhärteten Fronten zu keiner Einigung fanden. Nun, rund eineinhalb Monaten später, ist immer noch keine Lösung in Sicht und ein Ultimatum von Badminton Denmark an seine Spieler könnte der Krise nun eine ganz neue Dimension geben.

Alle Nationalspieler erhielten ein individuelles Angebot,  durch welches eine offizielle Rückkehr in den Kader und zum Trainingszentrum möglich wäre, mit dem 25. Januar als Deadline. Andernfalls erfolgt laut Badminton Denmark ein vollständiger Ausschluss aus dem Nationalteam, mindestens bis zum Sommer 2019.

 

Grund für die Deadline dürfte vor allem die Meldefrist für die Starter bei der Team EM im Februar sein, die ironischerweise im dänischen Kopenhagen stattfinden wird. Nachdem für eine Nominierung hier nur Spieler innerhalb des dänischen Systems in Frage kommen, könnte das eigentliche Powerhouse also womöglich ein B- oder Jugendteam entsenden.

 

Mit Mia Blichfeldt gibt es eine Spielerin, die das Angebot des Verbandes bislang akzeptiert hat und inzwischen wieder an das nationale Trainingscenter zurückgekehrt ist. Damit ist die Dameneinzelexpertin bislang aber alleine. Die anderen Profis zeigten sich von Blichfeldts Entscheidung enttäuscht und scheinen weiterhin nicht gewillt, auf das Angebot einzugehen, was den angesprochenen Ausschluss für die kommenden Monate immer wahrschreinlicher werden lässt.

 

Red