2. Liga Süd: Den Playoff-Platz in der Tasche

Bild: Anke Lütticke
Bild: Anke Lütticke

Auch wenn die reguläre Saison in den Badminton Bundesligen noch bis Ende März geht, darf sich die Mannschaft des TSV Neuhausen-Nymphenburg trotz der noch fünf anstehenden Spieltage bereits jetzt über einen sicheren Platz in den Playoffs freuen. Durch eine nahezu lupenreine Bilanz in der bisherigen Spielzeit sind die Münchner nach nicht einmal drei Viertelen der Spiele für den Rest der Liga bereits uneinholbar.

 

Nächster Kantersieg gegen Marktheidenfeld

13 Spiele, 13 Siege, darunter zehn dreifache Punktgewinne durch 6:1- oder 7:0-Erfolge, so die beeindruckende Bilanz der Neuhausener. Auch am Sonntag zeigte das Team trotz dreier krankheitsbedingter Ausfälle seine ganze Klasse und ließ dem Tabellenvierten aus Marktheidenfeld mit 7:0 keine Chance.

 

Dabei überzeugten nicht nur die Stammkräfte die jeweils zwei Punkte zum Sieg beisteuerten. Auch Ersatzspieler Christian Schlüter stellte mit einer tollen Vorstellung im zweiten Herrendoppel seine Zweitligatauglichkeit eindrucksvoll unter Beweis und feierte mit einem souveränen Dreisatzerfolg an der Seite von Krasimir Yankov ein perfektes Bundesligadebüt.

 

Die Dominanz beschert dem Erstligaabsteiger nun bereits einen Vorsprung von elf Punkten auf den nächsten Verfolger Bischmisheim 2. Da diese als Bundesligareserve allerdings nicht um den Aufstieg spielen können und der Vorsprung auf den Drittplatzierten Schorndorf nach dem letzten Spieltag bereits 16 Punkte beträgt, darf das Team um Manager Philipp Blonck nun schon seine Blicke auf die Playoffs richten. „Unser Zwischenziel Playoff haben wir erreicht; jetzt wollen wir natürlich auch den Aufstieg ins Oberhaus“, so Blonck über den angestrebten Wiederaufstieg.

 

Playoff vor heimischem Publikum

Seit vergangener Woche gibt es zudem eine weitere erfreuliche Nachricht für alle Spieler und Fans des TSV Neuhausen-Nymphenburg. Das Playoff um die erste Bundesliga, bei dem zwei Aufstiegskandidaten aus den zweiten Ligen und der Vorletzte der 1. Bundesliga um zwei Startplätze in der höchsten deutschen Spielklasse kämpfen, wird erstmals in der Halle der Nymphenburger ausgetragen.

 

Am 13./14. April geht es im Modus jeder gegen jeden um den Aufstieg bzw. Klassenerhalt für den Erstligisten. Nachdem die Spitzenreiter aus der 2. Bundesliga Nord bereits signalisierten, keine Aufstiegsambitionen zu haben, könnte es durchaus auch zu einem erneuten Duell mit einem Gegner aus dem Süden kommen. Sowohl Schorndorf, Jena als auch Marktheidenfeld könnten hier mögliche Kandidaten sein.

 

Red

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