TV Refrath: Sicherer Erfolg gegen Wipperfeld

Bild: Andre Jahnke
Bild: Andre Jahnke

Das Bergische Derby zwischen dem Tabellenzweiten TV Refrath und dem Neunten 1.BC Wipperfeld endete 4:3 für den TVR und es wurde einmal mehr deutlich, dass es in der laufenden Saison in nahezu jedem Spiel knapp zugehen kann.

 

Beide Teams klagten am Sonntag über personelle Engpässe. Während das Fehlen der beiden besten Damen auf Wipperfelder Seite nicht nennenswert ins Gewicht fiel, da die Refrather Überlegenheit in diesem Bereich deutlich ist, sorgte das Fehlen von Lars Schänzler und Jan Colin Völker durchaus für Probleme auf Seiten des Heimteams.

 

Mit einer guten Portion Optimismus hatte Refrath im Vorfeld den Wunsch, den 6:1-Erfolg aus dem Hinspiel vor guter heimischer Kulisse zu wiederholen. Dass dies diesmal nicht gelang, lag an starken Leistungen des Gastes ebenso wie an zwei unglücklich im 5. Durchgang verlorenen Spielen.

 

Zu Beginn legte das 1. Herrendoppel Magee/Nguyen los wie die Feuerwehr und führte mit 2:1 Sätzen, als die favorisierten Lamsfuß/Jansen sich jedoch steigern konnten und das Spiel letztlich gewannen. Da Wipperfeld mit einem nicht bundesligatauglichen Damendoppel antrat, war dies für Magee/Nelte reine Formsache und auch Beck/Schwenger ließen im 2. Doppel mit guter, stabiler Leistung den beiden Finnen des BCW keine Chance.

 

Chloe Magee erhöhte mit einem leicht gewonnenen Dameneinzel auf 3:1 und parallel zeigte Christopher Klauer an seinem 20. Geburtstag gegen Samuel Hsiao über weite Phasen begeisterndes Badminton. Nach zwei unglücklich verlorenen, knappen Sätzen musste er sich letztlich jedoch dem Deutschen Vizemeister geschlagen geben.

 

Nhat Nguyen kämpfte anschließend fast bis zum Umfallen und war nach krankheitsbedingter 8-tägiger Trainingspause nicht ganz auf der Höhe seines Könnens. Dies nutze der famos spielenden Finne Heino am Ende aus und gewann knapp im 5. Satz.

 

Da zwischenzeitlich das Mixed mit Magee/Nelte locker hatte gewinnen können, war der Sieg für den TV Refrath unter Dach und Fach und Wipperfeld freute sich über den verdienten Zähler im Kampf gegen den drohenden Abstieg.

 

Heinz Kelzenberg

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