Bischmisheim und Refrath im Final Four, Wittorf kämpft sich in die Relegation

Bild: Bernd Bauer
Bild: Bernd Bauer

Mit dem heutigen 18. Spieltag endete die Punkterunde der Bundesligasaison 2018/19. Bereits vor dem Spieltag stand der 1. BC Bischmisheim als Tabellenführer fest und auch gegen Wittorf folgte zum Abschluss der Rückrunde ein weiterer Erfolg für die Seriensieger aus dem Saarland. Mit 15 Siegen in 18 Spielen und sechs Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Refrath gehen die Saarbrücker erneut als Favoriten in die Playoffs.

 

Auf den Plätzen dahinter gab es zum Schluss keine Verschiebungen mehr, Mülheim verpasst als Tabellendritter die direkte Qualifikation für das Final Four und muss somit im Playoffviertelfinale ran. Trotz Niederlage gegen Wipperfeld bleibt Bonn direkt dahiner auf Rang vier. Auf den weiteren Playoffplätzen folgen Lüdinghausen und Freystadt.

 

 

Deutlich mehr Dramatik bot in der ersten Liga hingegen der Abstiegskampf, denn für drei Teams zählte am letzten Spieltag noch jeder Punkt. Trittau konnte dabei die gute Ausgangssituation nutzen, mit einem 3:4 gegen Mülheim den achten Platz behaupten und damit den Verbleib in der ersten Liga klar machen. Durch einen Punktgewinn am Samstag konnte sich Liganeuling Wittorf vom letzten Platz noch an Dortelweil vorbeischieben. Nachdem am Sonntag mit 0:7 gegen Bischmisheim erwartungsgemäß nichts zu holen war, musste die Nordlichter also hoffen, dass Dortelweil im Duell mit Lüdinghausen nicht zu Punkten kam. Die Hessen kamen gegen den Deutschen Meister von 2014 aber nicht über ein 1:6 hinaus und bleiben damit das Tabellenschlusslicht.

 

 

Mit Blick auf die abschließende Tabelle stehen Bischmisheim und Refrath also als sichere Teilnehmer des Final Four fest. Die zwei weiteren Teams werden in den Duellen zwischen Mülheim und Freystadt sowie Bonn und Lüdinghausen ermittelt. Mülheim und Bonn haben aufgrund der besseren Tabellenplatzierung hier das Heimrecht. Während fünf der sechs Teams aus den Playoffs schon Titel in der Vergangenheit gewinnen konnten, ist die Teilnahme an den K.O.-Spielen für Freystadt eine absolute Premiere.

 

 

Wipperfeld und Trittau bleiben mit Platz sieben und acht sicher erstklassig. Wittorf muss durch den neunten Tabellenplatz noch zittern und sich in der Relegation gegen die Aufstiegskandidaten aus den zweiten Ligen beweisen. Dortelweil muss nach dem Aufstieg vor zwei Jahren als Tabellenletzter wieder den Gang in die zweite Liga antreten.

 

 

Wittorf, Neuhausen und Schorndorf in der Relegation

 

Sowohl Hohenlimburg im Norden, als auch Neuhausen-Nympenburg im Süden krönten sich mit je zwei Siegen am abschließenden Wochenende zum Meister der entsprechenden zweiten Liga. Bei Neuhausen, denen einen perfekte Saison mit 18 Siegen in 18 Spielen gelang, stand die Meisterschaft und Teilnahme an der Relegation schon seit längerem fest. Nachdem im Norden auf die Teilnahme an den Aufstiegsspielen verzichtet wurde, komplettiert mit Schorndorf ein weiteres Team aus dem Süden das Trio, welches am 13. Und 14. April in München um die zwei vakanten Bundesligaplätze spielen wird.

 

 

 

Red

 

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