Das Ende einer unglaublichen Serie

Bild: Bernd Bauer
Bild: Bernd Bauer

Nach fünf Turniersiegen am Stück und insgesamt 28 Siegen in Folge kam die unglaubliche Serie von Kento Momota im gestrigen Viertelfinale der French Open zu einem Ende. Mit 10:21 und 19:21 musste er sich einem stark aufspielenden Anthony Ginting geschlagen geben, der immer mehr zum großen Widersacher des Doppelweltmeisters avanciert. Bereits in 2018 war er der einzige Spieler der Momota mehr als einmal besiegen konnte und nach einer knappen Niederlage im Finale der China Open vor wenigen Wochen gelang ihm nun auch der erste Sieg in 2019 gegen die unangefochtene Nummer 1 der Welt.

Japan Open, Weltmeisterschaften, China Open, Korea Open und Denmark Open: In den letzten Wochen war gegen Japans Ausnahmetalent kein Kraut gewachsen und so marschierte er von einem Titel zum nächsten. Doch nach zwei ganz harten Auftaktrunden in Paris gegen Tzu Wei Wang und Hans-Kristian Vittinghus lag bereits das Ende seiner fulminanten Siegesserie in der Luft. "Ich war wirklich müde heute und ich konnte die Geschwindigkeit im Spiel nicht mitgehen. Natürlich bin ich enttäuscht, dass ich verloren habe, aber ich habe 100% gegeben und bin zufrieden mit meiner Leistung," so Momota nach der Niederlage.

 

Doch auch mit der Niederlage bleibt 2019 ein phänomenales Jahr mit bereits 9 Titel, darunter die Weltmeisterschaft, die Asienmeisterschaft und die All England Open. Zudem folgen mit den China Open, Hong Kong Open und dem World Tour Finals noch drei weitere Großevents, bei denen Momota seine Titelanzahl in den zweistelligen Bereich schrauben kann.

 

Red

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