Die Auswirkungen von Corona auf die nationale und internationale Badmintonszene im Überblick

Bild: Bernd Bauer
Bild: Bernd Bauer

Der Coronavirus hat in den vergangenen Tagen nicht nur den deutschen Spielbetrieb vorerst beendet sondern auch die internationale Badmintonszene zum baldigen Stillstand gebracht. Wie geben einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Entscheidungen der Badmintonverbände:

Ligaspielbetrieb ausgesetzt:

Am vergangenen Freitag morgen kündigte der deutsche Ligaverband an, dass alle ausstehenden Bundesligabegegnungen abgesagt werden sollen, man jedoch noch auf die Bestätigung des Deutschen Badminton Verbandes wartet, da das Final Four in dessen Aufgabenbereich fällt. Kurz darauf folgte dann auch eine entsprechende Stellungnahme, die neben dem Ligabetrieb auch alle weiteren DBV-Veranstaltungen bis einschließlich 31.5. für ausgesetzt erklärt.

 

Davon betroffen sind die Deutschen Meisterschaften U22, Deutsche Mannschaftsmeisterschaften U19 und U15, Deutsche Meisterschaften O35 bis O75, die 1. und 2. Bundesliga, DBV-A-Ranglistenturniere U19 bis U11 und Länderspiele. Kurz darauf  erfolgte dann auch von Seiten zahlreicher Landesverbände eine Absage für den restlichen Spielbetrieb der laufenden Saison.

Ob die betroffenen Veranstaltungen zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt werden, wird seitens der jeweils verantwortlichen Gremien geprüft. Die vollständige Mittelung des DBV gibt es hier.

 

Auch BWF zieht Konsequenzen:

Am selben Tag folgte dann auch von der BWF eine Stellungnahme, dass sämtliche Turniere die bis zum 12 April unter dem Rahmen des Weltverbandes ausgetragen werden sollten, nicht wie geplant stattfinden. Hier eine Liste der davon betroffenen Turniere mit dem jeweiligen Status.

Ausgenommen wurden die All England Championships, die aktuell noch Birmingham laufen und planmäßig  zuende gebracht werden sollen. Erstes betroffenes Turnier sind somit die Swiss Open, die planmäßig in der nächsten Woche in Basel hätten stattfinden sollen.

 

Bzgl. der extremen Einschränkung des Olympiaqualifikationszeitraums wurde bereits eine weitere Stellungnahme von Seiten des Weltverbandes angekündigt.

 

Hier geht es zum vollständigen Statement der BWF.

 

Red

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